021111

Berlin, Berlin. Alternde Jugendliche, die nachts durch die Clubs ziehen, zwischen X und Y hin und her springen und zwischen jedem Ortswechsel in einer Gasse verschwinden, um ihren Mageninhalt zu kontrollieren, ehe sie zu denen gehen, die früher zwielichtig an Ecken lehnten und heute das sind, was man alternativ nennt: Weil sie haben, was man sucht. Geld wechselt von einer Hand in eine andere, Drogen zurück zur ersten. Zurück bleibt der Geruch nach Kotze, eine nasse Pfütze und ein bisschen Konformismus, ausgetauscht gegen das Moderne, das heiß oder kalt durch Adern schießt, Pupillen weitet, den Mund austrocknet und den Geist gleichzeitig an- und abschaltet.

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