221211

Ich kann unmöglich zwischen Worten verstecken, was ich sagen möchte. Es ist nicht zu verstecken. Nicht so sehr, dass du nicht raus lesen würdest, was ich eigentlich sagen will. Also verdoppel ich bei Word den Zeilenabstand und stelle mir vor, dass das, was ich eigentlich zu sagen habe, zwischen den gefüllten Wortzeilen steht. Die weiße Leere wird bedeckt mit Unausgesprochenem. Mit Wahrheiten, die zu wahr und echt sind, um sie sichtbar zu machen. Denn wenn sie gesagt wurden, kann man sie nicht zurück holen. Worte lägen auf Haufen zwischen uns. Worte, die nicht in die Welt gehören, weil sie in dir und mir leben können, ohne, dass einer von uns sie sagte. Wir wissen es beide. Reicht das nicht? Das reicht.

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2 Gedanken zu „221211

  1. “ Also verdoppel ich bei Word den Zeilenabstand und stelle mir vor, dass das, was ich eigentlich zu sagen habe, zwischen den gefüllten Wortzeilen steht. Die weiße Leere wird bedeckt mit Unausgesprochenem.“

    Du schreibst schön.

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