020212

Kaum scheint die Sonne wieder mehr, bessert sich meine Stimmung. Bin ich so wetterabhängig? Ich habe nichts gegen Regen. Ich mag den Klang und den Geruch, den er mit sich bringt. Dieses nasskalte, das sich sofort in die Wohnung schleicht, sobald man das Fenster kippt. Ich freu mich auch immer wie ein kleines Kind, wenn es endlich schneit. Noch mehr, wenn es liegen bleibt und sei es nur für einige Stunden. Ich würde fast so weit gehen, zu behaupten, dass ich Sonnenschein zwar auch super finde, Kälte mir aber mehr zusagt als Hitze und Schweiß.

Und trotzdem .. Kaum scheint die Sonne wieder mehr, bessert sich meine Stimmung. Solange ich mich beschäftigt halte, die Wohnung putze, aufräume, umräume und wegräume, denke ich nicht darüber nach, was sein könnte oder nicht. Aber irgendwann ist alles getan. Irgendwann bleibt nichts mehr übrig, was noch erledigt werden müsste.

Und dann kommen die Fragen zurück und machen es sich in meinem Kopf bequem. Pochen darauf, dass ich alleine auf die Antwort warten muss und verhindern, dass ich auf das „Meld dich, wenn es dir schlecht geht.“ reagieren kann. Wieder dieses unerträgliche Gefühl, anderen zur Last zu fallen. Dafür zu sorgen, dass sie sich sorgen. Also melde ich mich nicht, obwohl es mir schlecht geht und gucke stumpf raus in die Sonne, um an nichts zu denken.

Und manchmal gelingt es.

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