060512

Du greifst hindurch durch meine Barrikaden als wären sie nicht da. Du stichst und schubst, du brichst, was lose zusammen gesetzt ist. Du kitzelst diesen Schmerz in mir wach, weil du es kannst. Weißt du, dass ich ihn vermisst habe? Wie gut es sich anfühlt, wenn die Ränder einreißen und spröde splittern.

Ich könnte mich darin verlieren. Wieder. Für mich, für dich, wer weiß das schon? Aber ich weiß jetzt, dass nichts sein muss, nur weil es sein kann. Ein kleines Spiel mit dem Feuer, ein kleines Herzzucken. Ein bisschen Erinnerung an Echtheit und das was war. So viel bisschen, dass es Genuss wird.

Für einen Moment hast du die Kontrolle. Ich schwebe, lasse sie dir und wende mich ab, ehe ich falle. Einfach so, weil ich es kann. Ich muss nicht mehr fallen, um das Fallen zu spüren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s