090512

Trag mich hinaus in die Welt. Lass mich Wind schmecken auf salznasser Haut, ganz aufgeraut von Tränen und Brise, von Leben und Sterben. Du stehst neben mir, aber ich atme an dir vorbei. Zu viel Grenze zwischen dem du und dem ich, zu viel Unüberwindbar in meinem Mund, zu viel Fordern in deinen Augen.

Ein Wunsch nur, ein Sehnen. Kein Treiben. Ich geh entlang, wo deine Füße waren. Fühlt sich an wie eine andere Welt. Da ist so viel mehr Trennung als Zusammensein.

Man müsste bauen können. Brücken vielleicht. Aber alles, was mir liegt, sind Spielzeuge aus Kinderüberraschungseiern.

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3 Gedanken zu „090512

  1. Es gefällt mir alles, was du schreibst. Das ist guter Stoff! Und in allem finde ich mich auf die ein und die andere Weise wieder. Das musste/wollte einmal gesagt werden. m

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