260612

Surrogat nannte einmal Jemand jemanden. Ein Surrogat dessen, was er sich wünschte. Knapp daneben ist auch vorbei, aber eben nur knapp. Du bist dem so nah, was ich will, dass ich danach strebe, obwohl ich jetzt schon die schiere Sinnlosigkeit dahinter schmecke. Es wird immer nur ein Fast sein können, immer nur ein Nicht-Ganz bleiben und immer nur an ein Was-Hätte-Sein-Können erinnern. Wofür geht man eigentlich Kompromisse ein? Für mich? Für dich?

Wenn am Ende ein Ende steht, dann soll es wenigstens nicht beschämend sein. Ein glatter Schnitt, ein leises Tschüss. Ein Flüstern, das immer auf meinen Lippen liegen bleiben wird, übertönt von Laut und Wort, von Klang und Hallo.

Atriumseptumdefekt klingt viel exotischer als ein Loch im Herzen. Gebrochen ist beides. Häufig zu finden auch. Es tut mir Leid, dass du leidest, aber ich leide mit dir.

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