130413

Ich mag, wie sich die Schatten biegen, krümmen und verletzen. Wie sie im Sonnensturm tanzen, zerreißen und fallen.

Ich mag, wie du deine Gestalt verlierst. Wie du dich lang machst, bückst und wächst. Du wächst über mich hinweg, nein, unter mir hindurch, hinein in den Asphalt, den Stein, den Teer. Dein Schatten riecht nach Straße, dein Sein flimmert darüber.

Ich will mein Schatten sein, will kein Schatten sein, will nur nicht dein Schatten sein.

Verlier ich mich, verlierst du mich. Flimmersein. Flimmernichtsein.

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